Am 27.02.2026 führten wir unsere erste Pflichtübung in diesem Jahr durch. Das Übungsszenario war ein Werkstättenbrand mit mehreren vermissten Personen. Bei der Übung rückten das HLF und das TLF zeitversetzt aus und stellten je einen Atemschutztrupp. Am Übungsobjekt angekommen, gab es bereits eine Rauchentwicklung, und ein Statist erklärte den Einsatzkräften panisch, was passiert war. Das HLF positionierte sich neben dem Übungsobjekt und stellte die beiden Löschleitungen für die Atemschutztrupps sowie die Beleuchtung her. Somit blieb das TLF noch mobil und konnte im Bedarfsfall Platz machen, falls ein Hubrettungsgerät nachalarmiert werden würde. Die beiden Atemschutztrupps begannen mit der Brandbekämpfung und Personenrettung. Währenddessen starteten wir mit einer Druckbelüftung, um den Rauch aus dem Brandobjekt abzuleiten und die Trupps zu unterstützen. Nachdem der Brand gelöscht und die Personen gerettet worden waren, führten wir eine Nachbesprechung der Übung durch und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.
Wie wichtig solche Übungen sind, bewies der folgende Tag bei einem Gebäudebrand mit einer Tierrettung, bei dem wir das frisch Erprobte direkt in die Praxis umsetzen konnten.